Ein Gruß aus Kerala

Kurz bevor es wieder nach Hause geht, möchte ich Euch noch einen Gruß aus dem Süden Indiens senden.

 

Mit 5 Power Frauen bin ich seit 14 Tagen unterwegs. Die 5-tägige Rundreise war unglaublich reich an Eindrücken und auch echt anstrengend. Doch wir hatten ein Goldstück als Guide und es gab immer etwas zu lachen.

 

Hier im Bethsaida konnten wir uns von den Strapazen erholen; nach einer ärztlichen Untersuchung bekam jeder seinen Therapie Plan und die „Verjüngungskur“ (so heißt sie wirklich ) konnte beginnen.


Jeden Tag genossen wir 90 minütige 4-händige Öl Massage mit warmem Öl und für jedes Dosha gab es spezielle Ernährung. Alles hat geschmeckt! Kaffee und Alkohol waren allerdings gestrichen!…. Darauf zu verzichten fiel uns allen leichter als erwartet :-)

 

Mal sehen, wie die Ernährungs - Empfehlungen für daheim umsetzbar sind.

 

Und hier im Bethsaida dachte ich natürlich viel an meinen Aufenthalt von vor 4 Jahren. Und so habe ich jetzt den alten Reisebericht herausgeholt und will ihn Euch nicht vorenthalten...

Bethsaida Hermitage (2012)

 

Zugegeben – auf der langen Hinreise, morgens um 3.00 Uhr am Flughafen Dubai, total übermüdet, stellte ich mir die Frage: Warum tue ich mir das an? Nun - rückblickend kann ich antworten: Weil es sich lohnt!

 

Das Bethsaida Hermitage ist ein ganz spezieller Platz. Wie ein Tor zu einer anderen Welt. Ein magischer Ort.

 

Alles wirkt wie mit dem Weichzeichner verschönert. Die üppige tropische Vegetation – satte Grüntöne, leuchtend bunte exotische Blüten, die landestypische Architektur mit viel Holz und liebevollen Details, die geschützte kleine Bucht mit dem goldgelben Sand, eingerahmt von rötlich golden schimmernden, einladenden Felsen.

 

Beeindruckende Milane und Seeadler die zum Greifen nah ihre Kreise über dem weiten Meer und dem Garten ziehen.  



All dies, und natürlich die Menschen, machen diesen Ort so besonders. Sie bewegen sich anmutig und rücksichtsvoll, sind unaufdringlich aufmerksam und – sie lächeln.

 

Dieses natürliche Lächeln von innen, dass aus dem Herzen kommt. Im Bethsaida wurde ich „weichgespült“.

 

Angenehme Gelassenheit senkte sich auf mich. Es erwuchs eine innere Ruhe, die wohlig mein ganzes Sein erfüllte. Die Ayurvedischen Behandlungen taten das ihre. Vierhändige Massagen mit  duftendem, warmen Kräuteröl ließen meine Verspannungen wegschmelzen. Herrlich!


Und dann meine Yogis! Ich vermute, es waren Engel, die der liebe Gott für besondere Verdienste hier her auf Urlaub geschickt hat. Was für eine Freude, mit ihnen zu üben!

 

Morgens um halb acht und am Abend um halb sechs fanden wir uns für unsere Yogastunden zusammen. Am Morgen, oben im Pavillion mit weitem Blick in den Garten und auf die Bucht. Abends unten am Strand mit Blick auf`s Meer. Immer wenn die Sonne sich aufmachte glutrot im indischen Ozean zu versinken, beendeten wir unsere Asanas; jeder suchte sich seinen Platz, im Sand oder auf dem warmen Felsen, um zu meditieren. Jeden Tag aufs Neue, ein Traum.

 

Zu den Mahlzeiten fanden wir uns meist zusammen um gemeinsam die leckeren ayurvedischen Speisen vom Buffet zu genießen und auch mal mutig etwas bisher unbekanntes zu probieren. Mit unseren, vom Arzt verordneten Doshas, nahmen wir es dabei nicht immer so ganz genau. ( Die Versuchung war einfach zu groß )


Etwas besonderes war es, „Diwali“- das indische Lichterfest  am ?? . November mit zu erleben. Nach Einbruch der Dunkelheit wurden tausende von kleinen Öllämpchen angezündet, die tagsüber liebevoll verteilt worden waren. Die Anlage erstrahlte in warmem Kerzenlicht. Nach einem Festmahl wurde unter freiem Himmel  getanzt! Ein knallbuntes Feuerwerk setzte das i-Tüpfelchen auf diesen wundervollen Abend. Lebensfreude pur!

 

Es gäbe noch so vieles zu erzählen. Von den beeindruckenden Ausflügen und unseren tollen Einkaufsbummeln zum Beispiel; doch dann wird der kleine Reisebericht ja zu einem Büchlein...

 

Nur noch eines – im Bethsaida Hermitage wirkt ein besonderer Geist. Das liegt nicht zuletzt am Manager Mr. …...........Er hat die Anlage als Architekt geplant und kümmert sich auch mit großem Engagement um das angegliederte Waisenhaus, das sein Onkel vor vielen Jahren gegründet hat.

 

Wer Entspannung, Ruhe und liebevolle Betreuung sucht, ist im Bethsaida goldrichtig.